Ich sitze in der vorletzten Reihe am Fenster. Ich mag Fensterplätze, da kann man einfach mal rausschauen und sich vorstellen woanders zu sein, als in Erdkunde mit einem Lehrer den man nicht mag. Morgen bekommen wir einen neuen Sitzplan, da es wie immer einige Quatschecken gibt. Normalerweise würde ich dazugehören, aber so gute Freunde in der Klasse wie vor 2 Monaten hab ich nicht mehr.
M., T. und JJ. sitzten ganz hinten. Sie reden und lachen und ich starre auf mein Buch und lasse es alles an mir vorbeiziehen. Ich weiß nicht ob ich mir die stechenden Blicke in meinem Rücken manchmal nur einbilde, weil ich mir wünsche das ihnen doch noch ein klitzekleinesbisschen an mir liegt, oder ob sie wirklich da sind. Neben mir sitzt ein Neuer, er ist hierher gezogen. Ich komme ganz gut klar mit ihm, was vielleicht daran liegt das ich mich selbst neu hier fühle. Obwohl alles genauso ist wie immer, eigentlich.
Es klingelt und ich freue mich, dass die 9 Stunden endlich vorbei sind und ich nach Hause kann, aber zu Hause ist ja eigentlich auch nichts. Ich nehme meinen MP3-Player und drehe die Musik auf volle Lautstärke. Danach krame ich meinen Fahrradschlüssel raus. Seit letzter Woche fahre ich immer mit dem Fahrrad. Bis nach Hause sind es nur knapp 10 Minuten. Ich werfe den Rucksack in die Ecke und werfe mich auf mein Bett, höre das Lied zu Ende und schalte den Computer an. C. ist bei Facebook online. Hatte länger keinen Kontakt mehr zu ihr. Deshalb schreibe ich sie an und sie fällt auch gleich mit der Tür ins Haus. Weshalb ich mich nie melde und so. Ich versuche stark zu bleiben und mich irgendwie zu rechtfertigen, doch ich sehe schon das das Ganze in einem großen Streit ausarten wird. Darum kommt es mir gerade recht, als Jacque on kommt. Ich schreibe mit ihm, als er fragt wie es mir geht und ich mit nicht so gut antworte meint er bloß, das ich mich immer nur mit mir selbst beschäftige. Und dann postet M. ein Bild von sich, T. und JJ. bei Facebook und es ist vorbei. Ich schalte den Computer aus, renne ins Bad und suche nach Klingen. Irgendwo müssten doch noch welche sein? Ich durchsuche alle Schubladen, aber nichts. Schließlich gehe ich zurück in mein Zimmer und nehme die Nadel, mit der ich mein T-Shirt umgenäht habe. Das ist das erste Mal seit Ewigkeiten, denke ich mir und die Tränen fließen ununterbrochen, aber ich bin ganz leise. Mein Arm beginnt zu bluten.
Es muss halt immer erst was passieren, bevor man was ändert.
Tut mir leid wenn das ganze etwas abgedroschen klingt, muss mich erstmal wieder ins schreiben hineinfinden
xx :**
Dienstag, 13. September 2011
Sonntag, 28. August 2011
to blamed for all I've heard
Ich will hier jetzt nicht irgendeine Ausrede erfinden, will nicht irgendwelchen Scheiß wieder gutreden oder so.
Wie oft schrieb ich schon das ich ab jetzt öfter poste, wie oft wollte ich schon von vorn anfangen? Mindestens 4 Leser weniger, kanns euch nicht verübeln. Das ganze Gerede bringt nichts wenn es nicht in die tat umgesetzt wird.
Ich wollte eigentlich nur erwähnen das ich wieder zurück in Deutschland bin und sowas wie den besten Sommer meines Lebens hatte. Und jetzt hab ich irgendwie ein bisschen was zu erzählen oder?
Also die Party von der ich euch eigentlich schon längst erzählen wollte war ziemlich gut um nicht zu sagen dermaßen gut. Einige von den Leuten kannte ich ich ja schon von Jacque und David. Die Leute in Paris waren alle irgendwie anders als hier, um nicht zu sagen besser. Ich will da so schnell wie möglich wieder hin, ich überlege ob ich nicht meine Mum überrede nach Paris zu meiner Oma zu ziehen, vielleicht auch allein, denn sie hat ja eh immer noch nur Augen für ihren Typen. Ich bin ein eifersüchtiges kleines unreifen Kind das denkt allein in Paris bei seiner Oma ein neues Leben anfangen zu können. Was soll man machen.
Und in Paris, da gibt es zuviel Alkohol und zuviel Zigaretten, aber da ich das jetzt weiß, ist das nicht schlimm, und ihr denkt vielleicht die Menschen dort sind irgendwie Alkis oder so, aber das ist falsch. Weil sie das nicht immer machen und auch ohne Spaß haben können.
Und da war auch so ein Typ, ihr wisst schon Mädels, so einer der anders ist als die anderen, aber ich weiß nicht genau wie ich damit umgehen soll und so, und ich hab Angst und ich habe keine Ahnungs von nichts.
Mein Kopf ist irgendwie durcheinander, ich muss erstmal die Gedanken in meinem Kopf entknoten.
Jetzt werde ich Tom Sawyers Abenteuer lesen und mich freuen.
Sorry vielmals, ich liebe euch, jeden einzelnen
xx, Lola :*
Wie oft schrieb ich schon das ich ab jetzt öfter poste, wie oft wollte ich schon von vorn anfangen? Mindestens 4 Leser weniger, kanns euch nicht verübeln. Das ganze Gerede bringt nichts wenn es nicht in die tat umgesetzt wird.
Ich wollte eigentlich nur erwähnen das ich wieder zurück in Deutschland bin und sowas wie den besten Sommer meines Lebens hatte. Und jetzt hab ich irgendwie ein bisschen was zu erzählen oder?
Also die Party von der ich euch eigentlich schon längst erzählen wollte war ziemlich gut um nicht zu sagen dermaßen gut. Einige von den Leuten kannte ich ich ja schon von Jacque und David. Die Leute in Paris waren alle irgendwie anders als hier, um nicht zu sagen besser. Ich will da so schnell wie möglich wieder hin, ich überlege ob ich nicht meine Mum überrede nach Paris zu meiner Oma zu ziehen, vielleicht auch allein, denn sie hat ja eh immer noch nur Augen für ihren Typen. Ich bin ein eifersüchtiges kleines unreifen Kind das denkt allein in Paris bei seiner Oma ein neues Leben anfangen zu können. Was soll man machen.
Und in Paris, da gibt es zuviel Alkohol und zuviel Zigaretten, aber da ich das jetzt weiß, ist das nicht schlimm, und ihr denkt vielleicht die Menschen dort sind irgendwie Alkis oder so, aber das ist falsch. Weil sie das nicht immer machen und auch ohne Spaß haben können.
Und da war auch so ein Typ, ihr wisst schon Mädels, so einer der anders ist als die anderen, aber ich weiß nicht genau wie ich damit umgehen soll und so, und ich hab Angst und ich habe keine Ahnungs von nichts.
Mein Kopf ist irgendwie durcheinander, ich muss erstmal die Gedanken in meinem Kopf entknoten.
Jetzt werde ich Tom Sawyers Abenteuer lesen und mich freuen.
Sorry vielmals, ich liebe euch, jeden einzelnen
xx, Lola :*
Mittwoch, 3. August 2011
get this party startin'
Wir sitzen gerade in Jacques' Wohnzimmer, seine Familie scheint nicht wenig Geld zu haben.
Jacques und David lachen , weil David einen Witz erzählt hat. Ich habe ihn nicht verstanden.
In einer Viertelstunde kommen Dylan und Victor, 2 Jungs die ich nur sehr flüchtig kenne.Wir gehen nachher zu Mathieu, beim ihm startet heute ein Party. Ich kenne Mathieu nicht, aber die anderen sagen er wäre ein Aufreißer ;D
Nachher um 8 gehen wir zu ihm und die Party fängt erst um 11 herum an, ich habe Oma gesagt, dass ich nicht zu Hause schlafe, wäre wohl besser für sie .
Heute war ich am Eiffelturm. Es war toll ♥
Ich erzähle euch morgen wie der Abend war.
Ein ich liebe euch an meine unschreiblich tollen Leser, Lola ;*
P.S: noch 37 Leser dann gibt es ein Gewinnspiel ;)
Jacques und David lachen , weil David einen Witz erzählt hat. Ich habe ihn nicht verstanden.
In einer Viertelstunde kommen Dylan und Victor, 2 Jungs die ich nur sehr flüchtig kenne.Wir gehen nachher zu Mathieu, beim ihm startet heute ein Party. Ich kenne Mathieu nicht, aber die anderen sagen er wäre ein Aufreißer ;D
Nachher um 8 gehen wir zu ihm und die Party fängt erst um 11 herum an, ich habe Oma gesagt, dass ich nicht zu Hause schlafe, wäre wohl besser für sie .
Heute war ich am Eiffelturm. Es war toll ♥
Ich erzähle euch morgen wie der Abend war.
Ein ich liebe euch an meine unschreiblich tollen Leser, Lola ;*
P.S: noch 37 Leser dann gibt es ein Gewinnspiel ;)
Montag, 1. August 2011
home is where I am with you, real friends
Wir sitzen bei McDonalds, weil ich sie dazu gedrängt habe. Sie, das sind David und Jacques. Ihr wisst schon, die von der Wiese hinter der Brücke. Ihr glaubts mir eh nicht, aber ich wollte euch schon gestern und vorgestern posten, aber da sie nie zu McDonalds wollten ('Du brauchst kein Internet, du hast uns'). Heute habe ich ihnen dann von meinem Blog erzählt, da haben sie schließlich nachgegeben :D Ich meine, wieso sollte ich meinen Blog verschweigen., außerdem können sie ja eh kein Deutsch ^^
Mittlerweile habe ich auch Oma von den beiden erzählt, weil ich ihr alles erzählen kann, also fast, und sie meinte nur, ich solle meine Jugend genießen. Hachja, wie ich meine Oma doch liebe (;
Gleich wollen wir noch zu mir gehen, da wollen sie mein Problem mit dem Internet lösen. Äußerst widersprüchlich wie ich finde, wo sie doch erst meinten ich bräuchte kein Internet (wollen bestimmt nur beweisen das sie Internet reparieren können :P)
Naja jedenfalls wäre das schon cool wenn ich dann vom Balkon aus posten könnte und nicht jedesmal in irgendein Fast Food Restaurant oder so gehen muss
Ok, also wir müssen jetzt los
P.S.: Danke an 62 Leser, ihr seid die besteeen :**
Mittlerweile habe ich auch Oma von den beiden erzählt, weil ich ihr alles erzählen kann, also fast, und sie meinte nur, ich solle meine Jugend genießen. Hachja, wie ich meine Oma doch liebe (;
Gleich wollen wir noch zu mir gehen, da wollen sie mein Problem mit dem Internet lösen. Äußerst widersprüchlich wie ich finde, wo sie doch erst meinten ich bräuchte kein Internet (wollen bestimmt nur beweisen das sie Internet reparieren können :P)
Naja jedenfalls wäre das schon cool wenn ich dann vom Balkon aus posten könnte und nicht jedesmal in irgendein Fast Food Restaurant oder so gehen muss
Ok, also wir müssen jetzt los
P.S.: Danke an 62 Leser, ihr seid die besteeen :**
Sonntag, 31. Juli 2011
60!
Oh. Mein. Gott.
Leute, ihr seit verdammt nochmal die genialsten überhaupt, ihr könnt euch nicht vorstellen wie sehr ich mich freue (:
Also ich habe mir schon eine kleine Überraschung überlegt aber die verrat ich euch später :D
Ich hätte niemals gedacht das es so schnell gehen würde
Danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke an jeden von euch :**
Leute, ihr seit verdammt nochmal die genialsten überhaupt, ihr könnt euch nicht vorstellen wie sehr ich mich freue (:
Also ich habe mir schon eine kleine Überraschung überlegt aber die verrat ich euch später :D
Ich hätte niemals gedacht das es so schnell gehen würde
Danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke danke an jeden von euch :**
Freitag, 29. Juli 2011
maybe we could start all over again
26.Juli
Ich verlasse Starbucks mit einem Espresso in meinem Magen und laufe Richtung Seine, ich laufe über eine Stunde, aber ich habe das Gefühl, nicht müder zu werden, sondern das Gegenteil. Ich habe Kopfhörer drin und die Musik übertönt fast sämtlichen Stadtlärm. Links von mir taucht eine kleine Gasse auf, ich laufe sie entlang und nun kann ich die Seine sehen. Hinter einer Brücke ist soetwas wie eine Insel mitten im Fluss. Ich laufe auf sie zu, die Treppe hinunter und entdecke eine Wiese, an der Seite Wege mit Bänken und Bäumen.
Es sind nicht sehr viele Menschen da, aber ich lege mich lieber auf die Wiese anstatt mich auf eine Bank zu setzen. Ich lege mich auf meine Jacke und starre in den Himmel. Die Musik läuft, aber plötzlich höre ich etwas das viel lauter ist. Ein Lachen. Wie kann jemand lauter Lachen als das Hupen von Autos? Ich stütze mich auf meine Ellbogen und sehe 2 Jungen, die dabei sind eine Decke auf der Wiese auszubreiten, immer noch lachend. Sie sind maximal 16.
Ich lege mich zurück und schließe meine Augen. Manchmal macht man die Augen zu und stellt sich vor, dass man gerade an einem ganz anderen Ort wäre, aber es gibt auch Momente, da schließt man die Augen und kann sich keinen besseren Ort vorstellen als den, an dem man gerade ist. So ein Moment war jetzt. So ein Moment war Paris.
Erneutes Lachen, ich muss einfach zu ihnen rüber schauen. Auf der Decke steht ein Korb voller Sandwiches und vier Dosen von billigem Bier. Ich muss mich fast schon dazu überwinden die Musik wieder laufen zu lassen und ihren Gesprächen nicht weiter zuzuhören. Als ich meine Augen einige Zeit später wieder öffne sind sie immer noch da. Jeder der Jungen hat eine Zigarette im Mund, aber es sieht nicht so abgedroschen aus wie bei den meisten anderen Rauchern.
Ich schaue auf mein Handy. Es ist halb zwölf durch. Was soll ich Oma erzählen? Dass ich 2 Stunden auf einer Wiese lag und Musik gehört hab? Vielleicht schläft sie auch schon. Ich packe meine Sachen zusammen und mache mich auf den Weg. An der Treppe die zur Brücke hochführt drehe ich mich noch einmal um, ob sie mich überhaupt bemerkt haben? Mit dem Gefühl das ich mich selbst armseelig fühle mache ich mich auf den weg, nach Hause. Zum Glück habe ich einen Schlüssel. Oma sitzt im Wohnzimmer. Der Fernseher läuft, aber sie ist eingeschlafen.
Am nächsten morgen fragt sie mich wann ich zu Hause war. Ich riskiere es und sage gegen 10. Sie schau leicht verwirrt und fragt (sich selbst) ob sie denn wirklich solang im Sessel geschlafen habe.
Den restlichen Tag verbringe ich lesend, schlafend, kartoffelschälend und essend auf dem Balkon. Halb acht laufe ich wieder zur Wiese hinter der Brücke, ich gehe auf den selben Platz wie gestern. Keine 10 Minuten später sind sie wieder da. Selbe Decke, selbe Sandwiches, selbes Bier, der selbe Zigarettenrauch in der Luft.
Ich gehe nach zehn Minuten da ich nicht riskieren will, nochmal so spät zu kommen, ohne eine Wirkliche Erklärung zu haben.
Den restlichen Abend verbringe ich mit Oma auf der Couch. Sie sagt sie gehe morgen mit ein paar Freunden essen und ist erst spät zurück. Ich sage das es mir nichts ausmacht. Sie sagt ich könne auch mitkommen, aber das möchte ich nicht.
Heute Ich stehe erst gegen 12 Uhr auf, Oma ist längst arbeiten. Auf dem Küchentisch ist ein Einkaufszettel, also mache ich mich auf den Weg zum Supermarkt. Dann koche ich, laufe ein bisschen durch das Viertel, räume die Wohnung auf und schaue die ersten beiden Staffeln von O.C. California.
Halb acht. Dasselbe wie gestern. Selber Platz. Und sie sind wieder da. Aber heute scheinen sie mich auch zu beobachten und ich sage ihnen Hallo und sie sagen auch Hallo und sie fragen ob ich von hier bin und ich erzähle ihnen aus meinem Leben und sie mir aus ihrem. Wir verabreden uns für morgen und gerade bin ich bei McDonalds und schreibe euch endlich wieder. Hab seit langem wieder gelacht, echt gelacht, echt M. und T. und JJ. vergessen.
Und entschuldigt bitte das dieser Post so lang ist und das ich es nicht auf die Reihe kriege mal ordentlich zu posten, denn ihr seid sehr wichtig für mich, auch wenn das vielleicht nicht so rüberkommt (?)
♥
Lola
Ich verlasse Starbucks mit einem Espresso in meinem Magen und laufe Richtung Seine, ich laufe über eine Stunde, aber ich habe das Gefühl, nicht müder zu werden, sondern das Gegenteil. Ich habe Kopfhörer drin und die Musik übertönt fast sämtlichen Stadtlärm. Links von mir taucht eine kleine Gasse auf, ich laufe sie entlang und nun kann ich die Seine sehen. Hinter einer Brücke ist soetwas wie eine Insel mitten im Fluss. Ich laufe auf sie zu, die Treppe hinunter und entdecke eine Wiese, an der Seite Wege mit Bänken und Bäumen.
Es sind nicht sehr viele Menschen da, aber ich lege mich lieber auf die Wiese anstatt mich auf eine Bank zu setzen. Ich lege mich auf meine Jacke und starre in den Himmel. Die Musik läuft, aber plötzlich höre ich etwas das viel lauter ist. Ein Lachen. Wie kann jemand lauter Lachen als das Hupen von Autos? Ich stütze mich auf meine Ellbogen und sehe 2 Jungen, die dabei sind eine Decke auf der Wiese auszubreiten, immer noch lachend. Sie sind maximal 16.
Ich lege mich zurück und schließe meine Augen. Manchmal macht man die Augen zu und stellt sich vor, dass man gerade an einem ganz anderen Ort wäre, aber es gibt auch Momente, da schließt man die Augen und kann sich keinen besseren Ort vorstellen als den, an dem man gerade ist. So ein Moment war jetzt. So ein Moment war Paris.
Erneutes Lachen, ich muss einfach zu ihnen rüber schauen. Auf der Decke steht ein Korb voller Sandwiches und vier Dosen von billigem Bier. Ich muss mich fast schon dazu überwinden die Musik wieder laufen zu lassen und ihren Gesprächen nicht weiter zuzuhören. Als ich meine Augen einige Zeit später wieder öffne sind sie immer noch da. Jeder der Jungen hat eine Zigarette im Mund, aber es sieht nicht so abgedroschen aus wie bei den meisten anderen Rauchern.
Ich schaue auf mein Handy. Es ist halb zwölf durch. Was soll ich Oma erzählen? Dass ich 2 Stunden auf einer Wiese lag und Musik gehört hab? Vielleicht schläft sie auch schon. Ich packe meine Sachen zusammen und mache mich auf den Weg. An der Treppe die zur Brücke hochführt drehe ich mich noch einmal um, ob sie mich überhaupt bemerkt haben? Mit dem Gefühl das ich mich selbst armseelig fühle mache ich mich auf den weg, nach Hause. Zum Glück habe ich einen Schlüssel. Oma sitzt im Wohnzimmer. Der Fernseher läuft, aber sie ist eingeschlafen.
Am nächsten morgen fragt sie mich wann ich zu Hause war. Ich riskiere es und sage gegen 10. Sie schau leicht verwirrt und fragt (sich selbst) ob sie denn wirklich solang im Sessel geschlafen habe.
Den restlichen Tag verbringe ich lesend, schlafend, kartoffelschälend und essend auf dem Balkon. Halb acht laufe ich wieder zur Wiese hinter der Brücke, ich gehe auf den selben Platz wie gestern. Keine 10 Minuten später sind sie wieder da. Selbe Decke, selbe Sandwiches, selbes Bier, der selbe Zigarettenrauch in der Luft.
Ich gehe nach zehn Minuten da ich nicht riskieren will, nochmal so spät zu kommen, ohne eine Wirkliche Erklärung zu haben.
Den restlichen Abend verbringe ich mit Oma auf der Couch. Sie sagt sie gehe morgen mit ein paar Freunden essen und ist erst spät zurück. Ich sage das es mir nichts ausmacht. Sie sagt ich könne auch mitkommen, aber das möchte ich nicht.
Heute Ich stehe erst gegen 12 Uhr auf, Oma ist längst arbeiten. Auf dem Küchentisch ist ein Einkaufszettel, also mache ich mich auf den Weg zum Supermarkt. Dann koche ich, laufe ein bisschen durch das Viertel, räume die Wohnung auf und schaue die ersten beiden Staffeln von O.C. California.
Halb acht. Dasselbe wie gestern. Selber Platz. Und sie sind wieder da. Aber heute scheinen sie mich auch zu beobachten und ich sage ihnen Hallo und sie sagen auch Hallo und sie fragen ob ich von hier bin und ich erzähle ihnen aus meinem Leben und sie mir aus ihrem. Wir verabreden uns für morgen und gerade bin ich bei McDonalds und schreibe euch endlich wieder. Hab seit langem wieder gelacht, echt gelacht, echt M. und T. und JJ. vergessen.
Und entschuldigt bitte das dieser Post so lang ist und das ich es nicht auf die Reihe kriege mal ordentlich zu posten, denn ihr seid sehr wichtig für mich, auch wenn das vielleicht nicht so rüberkommt (?)
♥
Lola
Dienstag, 26. Juli 2011
sometimes I think sometimes I don't
Hallo Lieblingsmenschen :*
Heute war ein echt toller Tag und ich bin ziemlich müde. Ich bin ungefähr um 10 aufgestanden, dann zu Oma in den Laden, wo wir gefrühstückt haben und dann hat sie mich gefragt was ich machen möchte, da ich es selbst aber nicht genau wusste hat sie vorgeschlagen das ich zum Louvre gehe, da sie noch ein Ticket hatte. Hab ich gemacht. Für die die es nicht wissen, im Louvre ist ein sehr großes Kunstmuseum. Am berühmtesten ist wohl die Mona Lisa, aber ich mag es nicht wenn Leute nur zum Louvre gehen um die Mona Lisa zu sehen und die anderen Bilder und Kunstwerke einfach nicht beachten.
Danach bin ich vom Louvre zum Obelisk gelaufen, also zum anfang der Champs Elysées, auf denen ich dach langgelaufen bin.
Danach gings zur U-Bahn Station, einfach in irgendeine Richtung, weil ich eh nicht wusste was ich hätte machen sollen. So bin ich dann fast eine Stunde lang U-Bahn gefahren, zwischendurch mal umgestiegen, und habe die Menschen beobachtet, Ich mag Pariser U-Bahnen.
Dann bin ich ziellos umhergelaufen und sowas wie McDonald's gesucht, zwecks Wi-Fi. Und jetzt sitze ich hier bei Starbucks, einen kleinen Espresso neben mir, weil ich nur was kleines und aus Höflichkeit bestellen wollte, und poste. Mal sehen was ich heute noch so mache, der Abend ist schließlich noch jung (;
♥
Heute war ein echt toller Tag und ich bin ziemlich müde. Ich bin ungefähr um 10 aufgestanden, dann zu Oma in den Laden, wo wir gefrühstückt haben und dann hat sie mich gefragt was ich machen möchte, da ich es selbst aber nicht genau wusste hat sie vorgeschlagen das ich zum Louvre gehe, da sie noch ein Ticket hatte. Hab ich gemacht. Für die die es nicht wissen, im Louvre ist ein sehr großes Kunstmuseum. Am berühmtesten ist wohl die Mona Lisa, aber ich mag es nicht wenn Leute nur zum Louvre gehen um die Mona Lisa zu sehen und die anderen Bilder und Kunstwerke einfach nicht beachten.
Danach bin ich vom Louvre zum Obelisk gelaufen, also zum anfang der Champs Elysées, auf denen ich dach langgelaufen bin.
Danach gings zur U-Bahn Station, einfach in irgendeine Richtung, weil ich eh nicht wusste was ich hätte machen sollen. So bin ich dann fast eine Stunde lang U-Bahn gefahren, zwischendurch mal umgestiegen, und habe die Menschen beobachtet, Ich mag Pariser U-Bahnen.
Dann bin ich ziellos umhergelaufen und sowas wie McDonald's gesucht, zwecks Wi-Fi. Und jetzt sitze ich hier bei Starbucks, einen kleinen Espresso neben mir, weil ich nur was kleines und aus Höflichkeit bestellen wollte, und poste. Mal sehen was ich heute noch so mache, der Abend ist schließlich noch jung (;
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